Zu Abschnitten auf dieser Seite:

  • Links Kino
  • Links Kultur
  • Links Tipps

    Glossar:
  • A - F
  • G - L
  • M - Z




    Links Kino
    Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. https://www.kommunale-kinos.de
    Karte und Liste der Kinos in Rheinland-Pfalz https://www.kommunale-kinos.de/nebenseiten/kinobuerorlp/?page_id=39

    Links Kultur
    Kulturabteilung Mainz https://mainz.de/...
    Kulturbüro Rheinland-Pfalz https://kulturbuero-rlp.de/


    Links Tipps
  • Für Filmemacher: Checkliste für Online-Festival-Einreichungen (shortfilm.de, R.W. Wolf, Dez 2017)
  • Für Filmemacher: "Best Practice – digitale Vorführkopien für Festivals und Kinos" (shortfilm.de, R.W. Wolf, Juni 2016)
  • Für Veranstalter: Best Practice Benchmarks für Filmfestivals (shortfilm.de, R.W. Wolf, Nov. 2009)
  • Für Veranstalter: GEMA für nichtgewerbliche Filmvorführungen: "GEMA-Gebührenerhöhung für Tonfilmvorführungen – Tipps für Veranstaltungen außerhalb von Kinos" (shortfilm.de, R.W. Wolf, 22.4.19)




    Glossar:

    A - F

    G - L

    Kinotypen
    1) gewerblich
    Multiplexe
    Kinocenter
    Arthouse-Kinos
    Ehemalige Kinotypen / alte Bezeichnungen (vor dem 'digital rollout'): Erstaufführungstheater, Nachspieler, Programmkinos etc.

    2) nicht-gewerblich
    Filmclubs
    Kommunale Kinos
    Leinwände in Museen und Kunsthallen
    Sporadische Veranstalter ('Pop-up-Kinos')

    Multiplexkino
    Kinos mit mindestens 9 Sälen
    Technik: digital, 3-D-Projektion
    Programm: überwiegend Erstaufführungen großer (amerikanischer) Produktionen, digitale Live-Einspeisungen (Konzerte, Opern)
    Geschäftsmodell: Prolongation der Filme je nach Erfolg an der Kinokasse; Gewinne durch 3-D-Aufschlag und Verkauf sog. Concessions

    Kino-Center
    innerstädtische Kinos mit mindestens 3 Leinwänden
    Technik: digital
    Programm: amerikanische und europäische Erstaufführungen
    Geschäftsmodell: als Einzelhaus gefährdet
    Beispiele in Mainz: ehemalige Reiss-Kinos in Mainz (Residenz & Prinzess & City)

    Arthouse-Kinos
    Kinos mit mindestens 1 Leinwand
    Programm: überwiegend Erstaufführungen europäischer und amerikanischer Produktionen
    Technik: Digitalisierung mit Hilfe öffentlicher Subventionen und/oder „virtual print fees“
    Geschäftsmodell: Prolongation der Filme je nach Erfolg an der Kinokasse; Concessions Beispiele in Mainz: Capitol & Palatin

    Ehemalige Kinotypen
    Erstaufführungstheater, Nachspieler (wegen Knappheit der teuren 35mm-Kinofilmkopien benachteiligt)
    Programmkinos* - gewerbliche Alternative seit den 70er Jahren
    Kinos mit meist nur 1 Leinwand
    Programm: überwiegend Erstaufführungen deutscher und internationaler Independent-Produktionen
    Technik: Digitalisierung nur mit Hilfe öffentlicher Subventionen möglich
    Geschäftsmodell: festes Monatsprogramm (daher der Name); keine Prolongation; gefährdet, nur noch in Metropolen überlebensfähig
    Beispiele: Mal Sehn (Ffm), filmkunst 66 (Berlin), Werkstattkino (München)
    *viele Arthouse-Kinos nennen sich noch Programmkino bzw. werden so benannt


    Kommunale Kinos
    Kinos mit meist nur 1 Leinwand
    Technik: analog (für Filmerbe) und digital mit Hilfe öffentlicher Subventionen, 3D in Großstädten
    Programm: Filmkunst, „Weltkino“, Independentproduktionen, Repertoirefilme, Filmgeschichte, Vermittlung von Film- und Medienkompetenz
    Kuratierte Programme und Filmreihen, Vorträge und Diskussionen
    Geschäftsmodell: keine Gewinnorientierung, abhängig von öffentlichen Zuschüssen zur Defizitdeckung
    Festes Monatsprogramm, keine Prolongation nach Kassenlage (deshalb bei Dispositionsentscheidungen von gewerblichen Verleihen benachteiligt)

    "Kommunales Kino" ist in der Nachfolge der Filmclubs der Nachkriegszeit ein in den 70er Jahren geprägter Begriff für nicht-gewerbliche Einrichtungen zur Vermittlung von Filmkultur – maßgeblich geprägt vom damaligen Frankfurter Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann. In Deutschland gibt es ca. 160 solcher Kinos, die überwiegend von gemeinnützigen Vereinen oder öffentlichen Trägern wie Volkshochschulen und Kommunen getragen werden.
    In Rheinland-Pfalz gibt es nur das Kommunale Kino CinéMayence – seit mehr als 25 Jahren als Provisorium. Weitere rheinland-pfälzische Initiativen, die Mitglied im Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. sind, siehe Rubrik „Links“.
    Kommunale Kinos tragen die Bezeichnung, z.B. in der Kurzform Koki, nicht immer im Namen. Beispiel: das Kommunale Kino der Nachbarstadt Wiesbaden heißt Caligari.
    In fast allen Bundesländern werden Kommunale Kinos sowohl von den Gemeinden als auch aus den Kulturetats der Länder gefördert (nicht in RLP).
    Bevorzugte Schreibweise: (mit großem 'K') Kommunales Kino, damit 'kommunal' nicht im Sinne von 'städtisch' verstanden wird.


    kulturelle/wirtschaftliche Filmförderung
    Historisch war Filmförderung in Deutschland zuerst auf Bundesebene eingerichtet worden und ist bis heute wirtschaftlich orientiert. Dem folgte auf Länderebene ergänzend eine kulturelle Filmförderung (Kulturhoheit), die zunächst von unabhängigen Filmbüros (Selbstorganisation) verwaltet wurde.
    Später wurden in einigen Bundesländer Förderinstitutionen gegründet, die sowohl wirtschaftliche als auch kulturelle Filmförderungen vereinten (es gibt aber kein länderübergreifend einheitliches Modell).

    In allen Bundesländern außer Rheinland-Pfalz gibt es eine Filmförderung.

    Spätestens mit den neuen Manifesten zum Zustand des deutschen Films, die ab 2018 auf Filmfestivals verfasst wurden, wird wieder eine Trennung der Förderbereich mit je eigenen Regularien gefordert (Manifeste s. Rubrik "Anderswo").



    M - Z

    Video-on-Demand Verkaufsmodelle
  • SVoD (Subscription-Video-on-Demand): Abonnenten haben gegen eine regelmäßige Gebühr (monatlich oder jährlich) unbegrenzten Zugriff auf den gesamten Filmkatalog.
  • TVoD/PPV (Transactional-Video-on-Demand/pay-per-view): registrierte Nutzer erhalten gegen einmalige Zahlung Zugriff auf 1 ausgewählten Film.
  • FoD/FVoD (Free-Video-on-Demand): kostenloses Angebot ohne bzw. mit Registrierung

    Zweitdigitalisierung - Kino
    Nach der ersten Runde der Digitalisierung der Kinos ("digital roll-out" vor etwa 10 Jahren), ist eine Erneuerung (Upgrade) der digitalen Abspieltechnik erforderlich, da sich die ursprünglichen Standards weiterentwickelt wurden. Dies betrifft sowohl die Projektoren als auch die Filmserver (in denen Computer stecken). Die Kosten dafür belaufen sich ab 40.000 € aufwärts.


    +++ demnächst mehr +++